7/38. Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 5-1

Beim Bochumer Verein waren 1959 vier Hochöfen in Betrieb der fünfte (HO 1) wurde im Januar 1960 nach Neuzustellung wieder angeblasen.
Dieser hatte von 1929 bis 1957 ununterbrochen Roheisen produziert, 3,9 Mio.t, laut BV damals Weltrekord.
Die Öfen wurden über Schrägaufzüge mit Möller und durch eine Hängebahn mit Koks begichtet.
Nach der Übernahme des BV durch die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG in 1965 wurde die Roheisenerzeugung in Bochum Ende 1967 zurückgefahren und am 4. Juni 1968 der letzte Bochumer Hochofen stillgelegt.
Anschließend wurden die Bochumer Stahlwerke mit Roheisen aus den Rheinhausener Hochöfen versorgt. 10 Torpedopfannen brachten fortan 45.000 t Flüssigeisen im Monat nach Höntrop.

Der Bochumer Verein erzeugte 1959 685.500 t Stahleisen.
Hochöfen Bochumer Verein 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 7,0 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,2 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 6,2 m.

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