13/38. Röchling’sche Eisen- und Stahlwerke.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Die Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke verfügten 1959 im Werk Völklingen über 6 Hochöfen.
Die Hochöfen wurden über eine gemeinsame Hängebahn beschickt und produzierten im wesentlichen Thomas-Roheisen aus lothringischer Minette.
Alle Öfen wurden zwischen 1974 und 1981 auf 7,3 m Gestelldurchmesser erweitert und zwischen Dezember 1984 und Juli 1986 stillgelegt.
Die Roheisenerzeugung wurde danach durch die 1981 gegründete Roheisengesellschaft Saar (ROGESA) in Dillingen übernommen.
Die Hochöfen sind weitgehend komplett museal erhalten und seit 1994 Unesco-Welterbe.

Die Völklinger Hütte erzeugte 1959 1.1 Mio. t Roheisen.
Hochöfen Röchling’sche Eisen- und Stahlwerke, 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,6 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,5 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,8 m.

Saint Gobain pipe foundry closed.


As I have only now learned, the last pipe was casted at Saint Gobain’s iron foundry in Saarbrücken on October 11th, the cupola furnace was shut down.
After 150 years, pipe production at the Brebach site has now come to an end. Since the neighbouring Gusswerke Saarbrücken are bankrupt, the iron production of the former Halberger Hütte could soon be history.

The Saint Gobain Gussrohr works were founded in 1756 as the Halberger Hütte hence they were one of the oldest industrial enterprises in Germany.
In 1869 the first blast furnaces went into production and a pipe foundry was built.
Since 1929 centrifugal casting machines are in use and in 1958 production of ductile iron started.
In 1972 the french tube manufacturer Pont a Mousson took over.
In 1993 all blast furnaces were abandoned and a new cupola furnace was built.
2009 brought a new name: Saint Gobain PAMDeutschland GmbH.

I have visited them twice.
Further images here.

 

6/38. Neunkircher Eisenwerk.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Beim Neunkircher Eisenwerk im Saarland waren 1959 noch sechs Hochöfen vorhanden, alle wurden, wie in Völklingen, über eine Hängebahn beschickt.
Mitte der 1970er Jahre waren nur noch drei Öfen in Betrieb (2,4,und 6). Die Hochöfen 2 und 4 waren Ende der 1960er Jahre auf 7,0 bzw. 6,5 m Gestelldurchmesser erweitert worden.
Die Roheisenerzeugung wurde in Neunkirchen im Juli 1982 eingestellt.

Die Neunkircher Eisenhütte erzeugte 1955 703453 t Roheisen.
Hochöfen Neunkircher Eisenwerk 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,3 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,8 m.