22/38 Phoenix-Rheinrohr AG, Werk Hüttenbetrieb.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Stadtarchiv Duisburg

Vier Hochöfen waren 1959 im heutigen Landschaftspark Nord vorhanden.
Der 1955 errichtete Hochofen 1, die beiden Öfen 3&4 die noch aus der Originalsubstanz von 1904/06 stammten, sie wurden noch über Senkrechtaufzüge und Hängebahnen begichtet, und der 1952 erbaute Hochofen 5. Der Hochofen 2 befand sich 1959 im Abbruch und ist erst 1963 wieder angeblasen worden.
Die Hochöfen 3&4 wurden Ende der 1960er Jahre stillgelegt und abgerissen und der Ofen 5 1973 unter Erhalt von Schrägaufzug und Windenhaus neu erbaut.

Hochofen 5

Anfang der 1980er Jahre wurde dann vor dem Hintergrund der weltweiten Stahlkrise die Roheisenproduktion im Werk Hüttenbetrieb (inzwischen wieder zu Thyssen gehörig) heruntergefahren und der Hochofen 1 1982 und der Ofen 2 1984 stillgelegt.
Der Hochofen 5 der nun nur noch Manganeisen erzeugte folgte 1985.
Seit 1994 gehören die drei Hochöfen zum Landschaftspark Duisburg-Nord.

Hochöfen Phoenix-Rheinrohr, Werk Hüttenbetrieb 1959.

Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,2 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 4,5 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,2 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,2 m.

TKS legt Giesswalzanlage still.

ThyssenKrupp GiesswalzanlageAnläßlich ihres 20-jährigen Jubiläums wurde die GWA noch als weitsichtige und lohnende Investition bezeichnet, nun aber, nur ein Jahr später, wird sie stillgelegt.
Als die GWA im April 1999 in Betrieb genommen wurde war sie die erste Anlage ihrer Art in einem integrierten Hüttenwerk weltweit.
Offenbar hat sich die Erzeugung von Breitband in einer Hitze in diesem Rahmen aber nicht bewährt denn Thyssen-Krupp Steel kündigt an die Anlage zu einer Warmbreitbandstrasse klassischer Bauart umzubauen.

The Last One

in Germany. VDM-Metals’ heavy blooming-slabbing mill NO.2 in Duisburg.
VDM Metals Block-Brammenstrasse
The  rolling mill  was built by the DEMAG company from Duisburg and was put into operation at the August-Thyssen Hütte in Duisburg on 1 April 1957.
It supplied slabs to Thyssen’s new wide hot strip mill.
Blooms with a weight of up to 27t are supplied by 18 soaking pits and two cranes.
Two DC engines of 4200 kW each run the two.high rolling stand.
They are fed via a hugh Ilgner transformer consisting of two asynchronous motors with 3500 kW four control generators (two each for a rolling motor) and a flywheel with 566 tm². Illgner Umformer Walzwerk ThyssenThe rolling mill is owned by VDM-Metals now to produce highly alloyed slabs. After the closure of Reiner Brach’s old Klöckner rolling mill in Bremen it is the last of it’s kind in Germany.
Further images.

 

 

Karte der Ruhrgebietsindustrie


Anfang der 1950er-Jahre war das Ruhrgebiet noch jenes einzigartige Labyrinth aus Werksanlagen der Schwerindustrie, Eisenbahntrassen, Kanälen und zersiedelten Großstädten, das der amerikanische Journalist Max Ascoli 1949 unter der Überschrift “Industrial Jungle: the Ruhr” beschrieben hatte. Die kürzlich vom Regionalverband Ruhr veröffentlichten historischen Luftbilder des Ruhrgebiets erlauben nun einen faszinierenden Rückblick auf diese Landschaft.
Als Ergänzung zu den Luftbildern aus dem Jahr 1952 ist diese Karte entstanden.
Sie zeigt die wichtigsten Industriebetriebe  der Region in dieser Zeit gegliedert nach Branchen.

TKS Heavy Plate Mill, Duisburg


The heavy plate mill in Duisburg-Hüttenheim, Germany was built by the Mannesmann company in 1963 to supply plates to their adjecent large diameter pipe welding mill (closed in 1978).
In 1970 the August Thyssen Hütte AG took over the flat rolling business from Mannesmann.
In 1978 the Sack company installed the 3,9 meter four-high rolling stand still in use today.
Images now at Stahlseite.

The Last German Rail

was rolled yesterday at the TSTG rail mill in Duisburg.
The rolling mill exists since 1894 built by the August Thyssen Hütte and sold to the Austrian Voest Alpine group in 2001.
Voest is still producing rails at it’s Donawitz works in Austria.
TSTG’s finishing stands were built in 1924 named “Fertigstrasse 1” back then.
Some images.