Gichtgasturbine

Obwohl das Klöckner Hüttenwerk in Hagen-Haspe mit einer Roheisenerzeugung von 0,7 Mio. t. im Jahr eines der kleineren war (DHHU: 1,8 Mio. t) wurde 1957/58 dort die größte Gichtgasturbine in Deutschland installiert.
Die 800 t schwere 14-MW-Turbine wurde von der schweizerischen BBC geliefert und im März 1958 in Betrieb genommen.
Der Vorteil gegenüber Dampfturbinen lag in der direkten Nutzung des Hochofengases ohne den Umweg der Dampferzeugung im Kesselhaus. Die in den 1950er-Jahren ebenfalls noch gebräuchlichen Gichtgas-Kolbenmaschinen waren deutlich leistungsschwächer und wartungsintensiver als Gasturbinen.
Die Turbine konnte als Generator oder als Hochofengebläse genutzt werden oder auch kombiniert.
Im Bild links hinten die Gasturbine, davor der Generator und ganz vorne das Hochofengebläse.
Rechts im Hintergrund die Luftvorwärmer und die Brennkammer.
Gichtgasturbine Klöckner Hüttenwerk Haspe

The Blast Furnaces Of Gustave Boel

in La Louviere, Belgium where torn down 15 years ago in between August 2003 and September 2004.
The line of 6 units showed the entire development of blast furnace technology in the 20th century.
Usine Gustave Boel Hauts Fourneaux
Blast furnace 1, Ø 4,5 m, 1913.
Blast furnace 2, Ø 4,5 m, 1913.
Blast furnace 3, Ø 4,5 m, 1930.
Blast furnace 4, Ø 4,5 m, 1939.
Blast furnace 5, Ø 5,5 m, 1958.
Blast furnace 6, Ø 6,5 m, 1972.
Duferco La Louviere, Blast Furnace

Die Halle der kontinuierlichen Halbzeugstrasse

Halbzeugstrasse Hoesch
ist das letzte große Relikt der Warmphase der Westfalenhütte in Dortmund. Sie wurde im März 1955 in Betrieb genommen.
Die von der DEMAG in Duisburg montierte Anlage walzte in einer Hitze von der Blockstrasse kommendes Material zu Halbzeug für die Fertig- und Feinstrassen aus.
12 Gerüste waren in zwei Staffeln (A & B) angeordnet.Halbzeugstrasse Hoesch
Zusammen mit der nördlich benachbarten Blockstrasse wurde das Walzwerk 1983 stillgelegt. Der Abriss ist geplant.

 

Chertal Bottle Cars


“Hot metal is supplied to Chertal from the six blast
furnaces of the Esperance-Longdoz plant at Seraing,
some 14 miles distant on the other side of Liege. In
order to provide transport on the lines of the Belgian
National Railway, it was necessary to design special
torpedo-type ladle cars. These cars can carry 165
tons of hot metal, but because of the heavy weight
of the refractories, the total car weight is about 330
tons. In order not to exceed the maximum permitted
railway load limit, it was necessary that the length
of the ladle cars be 31 meters. However, the mass of
hot metal is concentrated in the central part of the
torpedo ladle with the largest cross-section so as to
minimize the heat loss.” (1/1964, JOURNAL OF METALS)
The cars where manufactured by German DEMAG company.

Book About Longwy’s Legendary Steel Industry


Already about a year old but still highly recommended:
“L’industrie du fer dans le bassin de Longwy des origines à nos jours”
588 pages crammed with information (in French) and hundreds of photos about  Longwy’s legendary steel mills (Longwy, Senelle, La Chiers and Rehon).
60,00 EUR. ISBN/GTIN978-2-916782-62-1, Edition Fensch Vallee.

 

Karte der Ruhrgebietsindustrie


Anfang der 1950er-Jahre war das Ruhrgebiet noch jenes einzigartige Labyrinth aus Werksanlagen der Schwerindustrie, Eisenbahntrassen, Kanälen und zersiedelten Großstädten, das der amerikanische Journalist Max Ascoli 1949 unter der Überschrift “Industrial Jungle: the Ruhr” beschrieben hatte. Die kürzlich vom Regionalverband Ruhr veröffentlichten historischen Luftbilder des Ruhrgebiets erlauben nun einen faszinierenden Rückblick auf diese Landschaft.
Als Ergänzung zu den Luftbildern aus dem Jahr 1952 ist diese Karte entstanden.
Sie zeigt die wichtigsten Industriebetriebe  der Region in dieser Zeit gegliedert nach Branchen.