Teeming ingots


BGH (Boschgotthardshütte) Freital is a speciality steel mill just outside of Dresden, Germany.
It was founded in 1855 under the name Sächsische Gußstahlfabrik benefited by the local iron ore and coal deposits.
After the second world war it was completly dismantled by the Soviets and rebuilt afterwards now called VEB Edelstahlwerk 8. Mai 1945 (date of the German capitulation).
The mill employed more than 5000 people and used to bet he largest speciality steel producer in the former DDR.
After the German reunification in 1990 the work force succesfully fought for the survival of their steel mill and Freital was privatized by the West German entrepreneur Rüdiger Winterhager from Siegen.

Today BGH Freital produces speciality steel in a 42 ton electric arc furnace and a downstream ladle furnace plus a VOD facility for further steel refining.Casting is done in a continuous horizontal caster or by teeming ingots.
The rolling department includes a blooming mill and a bar and wire rolling mill.
The forging division contains a continuous forging machine and a hammer mill.
BGH Freital employes more than 600 people.

7/38. Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 5-1

Beim Bochumer Verein waren 1959 vier Hochöfen in Betrieb der fünfte (HO 1) wurde im Januar 1960 nach Neuzustellung wieder angeblasen.
Dieser hatte von 1929 bis 1957 ununterbrochen Roheisen produziert, 3,9 Mio.t, laut BV damals Weltrekord.
Die Öfen wurden über Schrägaufzüge mit Möller und durch eine Hängebahn mit Koks begichtet.
Nach der Übernahme des BV durch die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG in 1965 wurde die Roheisenerzeugung in Bochum Ende 1967 zurückgefahren und am 4. Juni 1968 der letzte Bochumer Hochofen stillgelegt.
Anschließend wurden die Bochumer Stahlwerke mit Roheisen aus den Rheinhausener Hochöfen versorgt. 10 Torpedopfannen brachten fortan 45.000 t Flüssigeisen im Monat nach Höntrop.

Der Bochumer Verein erzeugte 1959 685.500 t Stahleisen.
Hochöfen Bochumer Verein 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 7,0 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,2 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 6,2 m.

6/38. Neunkircher Eisenwerk.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Beim Neunkircher Eisenwerk im Saarland waren 1959 noch sechs Hochöfen vorhanden, alle wurden, wie in Völklingen, über eine Hängebahn beschickt.
Mitte der 1970er Jahre waren nur noch drei Öfen in Betrieb (2,4,und 6). Die Hochöfen 2 und 4 waren Ende der 1960er Jahre auf 7,0 bzw. 6,5 m Gestelldurchmesser erweitert worden.
Die Roheisenerzeugung wurde in Neunkirchen im Juli 1982 eingestellt.

Die Neunkircher Eisenhütte erzeugte 1955 703453 t Roheisen.
Hochöfen Neunkircher Eisenwerk 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,3 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,6 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,8 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,8 m.

Hand Rolling

Probably one of the last out of the many small Sheffield based rolling mills. The Little Matlock Rolling Mill in Sheffield, England was built in 1864 then driven by the water power of the Loxley River.
In 1957 an electric motor replaced the water wheel (which is still there).
The mill was later owned by Barworth Flockton Ltd and in 1997 it was taken over by Firth Rixson Ltd.
After a two year closure Pro-Roll Ltd took the site over in 2001 and saved the rolling mill from demolition.
Pro-Roll Ltd today hand rolls bars in small lots and from speciality alloys.
stahlseite.de
www.stahlseite.de

4/38. Phoenix-Rheinrohr AG, Werk Ruhrort.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 7&8

Sieben Hochöfen in zwei Gruppen waren 1959 in Ruhrort noch vorhanden.
Die Gruppe 1, der ehem. Hochofenbetrieb des Phoenix, stammte noch aus der Zeit von vor 1926. Diese Öfen wurden Ende der 1960er Jahre stillgelegt und abgerissen.
Bei den Hochöfen der Gruppe 2 handelte es sich um die Öfen der ehem. Rheinischen Stahlwerke.
Der Hochofen 6 wurde 10 Jahre später durch einen Neubau ersetzt und war mit einem Gestelldurchmesser von 11,00 m zeitweise der größte in Europa. Am 9. November 1993 wurde die Roheisenerzeugung in Ruhrort beendet.

Hochöfen Phoenix-Rheinrohr, Werk Ruhrort 1959.

Gruppe 1
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Abgerissen.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,5 m.

Gruppe 2
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 7: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 8: Gestelldurchmesser 7,7 m.
Hochofen 9: Gestelldurchmesser 5,5 m.

1970

DHHU Werbung, 1964


Während Werbung heute, auch in der Stahlindustrie, produktorientiert gestaltet wird ging es der Dortmund-Hörder Hüttenunion 1964 noch im Wesentlichen darum ihre Anlagenkapazitäten hervorzuheben.

Bottle Cars In Vitkovice


The Vitkovice steel works were founded in 1828 by the Archduke Rudolf von Österreich called the Rudolf Ironworks (Rudolfshütte).The first coke fired blast furnace was commissioned in 1836.
In 1843 the Viennese banker Salomon Mayer Rothschild bought the site.
A Bessemer steel making shop was installed in 1864. From 1874 on the company was called Vitkovice Mining & Iron Corporation (Witkowitzer Bergbau- und Hüttengewerkschaft).
In 1909 a new melt shop including Talbot and open hearth furnaces was built. The company developed into a leading suplier of heavy machinery and steel constructions in Europe. During the German occupation the works became part of the Reichswerke Hermann Göring. In 1945 the site was nationalised by the Czechoslowakian government and now called Vítkovicke zelezarny Klement Gottwald (VZKG).
In 1967 the Talbot furnaces were shut down and replaced with tandem furnaces.The 3,5 meter heavy plate mill was launched in 1972.
The first bottom blowing oxygen converter (72 tons) was commissioned in 1982 and a second vessel with combined blowing followed in 1991. The Tandem furnaces were shut down in 1993. The last blast furnace was closed down in 1998
and in 2005 the steel making and rolling activities were sold to the Russian Evraz group.
Steel making was closed down in September 2015.

1/38. Hessische Berg- u. Hütten-AG, Wetzlar

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

 

Hochofen 3, 1956

Hessische Berg- u. Hütten-AG, Wetzlar.
1959 waren in der Sophienhütte zwei Hochöfen in Betrieb:
Der Hochofen 1 mit einem Gestelldurchmesser von 3,8 m und der im Mai 1956 angeblasene Hochofen 3 mit einem Gestelldurchmesser von 4,5 m und einem nutzbaren Volumen von 408 m³. Beide wurden über Senkrechtaufzug und Setzkübel begichtet. Der Hochofen 2 wurde erst im Dezember 1962 in Betrieb genommen, zeitgleich wurde der Ofen 1 endgültig stillgelegt.
Die sog. “Berghütte” produzierte 1959 150.450 t Giessereiroheisen.
Die Roheisenerzeugung in Wetzlar wurde am 29.10.1981 beendet.

Hochöfen Wetzlar, 1962