3/72 Armco Steel Corp., Hamilton Plant.

In 1965 there were 237 blast furnaces at 72 locations in the U.S. . This series will briefly introduce all of them.

Armco’s Hamilton plant in New Miami, OH consisted of a 110 oven coking plant, two sinter strands and two blast furnaces.
Pig iron was supplied to Armco’s nearby Middletown steel making site.
The Hamilton plant was closed down in July 1988.

Armco blast furnaces, Hamilton, 1965.
Blast furnace 1: Hearth diameter 17’0” (5,18 m)
Blast furnace 2: Hearth diameter 18’0” (5,48 m)

In Google Maps

2/72 Armco Steel Corp., Ashland Works.

BF Bellefonte, Amanda

In 1965 there were 237 blast furnaces at 72 locations in the U.S. . This series will briefly introduce all of them.
The American Rolling Mill Company was founded in 1899 in Middletown, OH and started up its plant in Ashland, Ky in 1910.
Two blast furnaces were in operation there in 1965.
The Bellefonte furnace built in 1942 and Amanda that replaced the older Norton furnace in 1963.

Ashland had a 10 furnace open hearth melt shop that was replaced by a BOF shop in the late 1960ies plus strip and plate rolling mills.
Bellefonte blast furnace was idled in 1996 including most other facilities. Amanda was closed down in 2015.

Armco blast furnaces, Ashland, 1965.
Blast furnace Bellefonte: Hearth diameter 28’9” (8,76 m)
Blast furnace Amanda: Hearth diameter 30’6” (9,20 m)

In Google Maps.

17/38 Hüttenwerk Rheinhausen AG

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 9,8,7


Das Hüttenwerk in Rheinhausen verfügte 1959 über 9 Hochöfen wovon  in der Regel 7 in Betrieb waren.
Die Hochöfen 1-3 waren 1898/99 erbaut worden.
Die Öfen 4-7 zwischen 1904 und 1907 und 1911 bis 1913 waren noch die Hochöfen 8 und 9 hinzugekommen.
Zwischen 1908 und 1930 existierte auch noch ein Hochofen 0, sodass in Rheinhausen zeitweilig 10 Hochöfen standen.

Hochöfen 9,8,7,6,4,3,2

Die Hochöfen 1 und 5 wurden 1961 abgerissen.
Die Hochöfen 6, 8 und 7 erweiterte man zwischen 1958 und 1964 auf 7,5; 8,5; und 9,5 m Gestelldurchmesser.
1973 baute Krupp an der Stelle des abgerissenen Hochofen 5 den neuen Hochofen 2a mit Bandbegichtung und 11,5 m Gestelldurchmesser. Die Möllerung wurde im Bereich des alten Hochofens 1 errichtet. Der Hochofen 4 wurde kurz vor Beginn der Bauarbeiten abgerissen und der alte Hochofen 2 nach Inbetriebnahme des neuen Ofens 2a stillgelegt und ebenfalls entfernt.

Hochofen 2a

1975/76 legte Krupp dann die Hochöfen 3 und 6 still.
In dieser Zeit wurde auch der zweite Großhochofen der Ofen 1 (neu) erbaut. Und zwar an Stelle des alten Hochofen 2. 1977 wurde dieses Aggregat mit einem Gestelldurchmesser von 11,5 m und Bandbegichtung in Betrieb genommen.
Der Hochofen 9 wurde dann 1978 stillgelegt und abgebrochen.
Die verbliebenen alten Öfen 7 und 8 standen fortan nur noch in Reserve.
Die Hochöfen 2a und 1 stellte Krupp1984 und 1987 noch einmal neu zu.
Der Ofen 2a wurde dann 1988 und der Ofen 1 im August 1993 stillgelegt.

Das Hüttenwerk in Rheinhausen erzeugte 1959 1.432.229 t Thomas-Roheisen und 215.864 t Stahleisen.
Hochöfen Hüttenwerk Rheinhausen, 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 4,5 m
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,6 m
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 6,5 m
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 7,0 m
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 6,5 m
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 7,5 m
Hochofen 7: Gestelldurchmesser 6,5 m
Hochofen 8: Gestelldurchmesser 6,5 m
Hochofen 9: Gestelldurchmesser 6,5 m

16/38 Metallhüttenwerke Lübeck AG

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 1-3

Die Hütte in Lübeck-Herrenwyk verarbeitete seit 1907 Eisenerze und Schwefelkiesabbrände zu Kupfer und Roheisen.
1959 waren zwei Hochöfen in Betrieb. Der Hochofen 2 wurde in diesem Jahr neu zugestellt und im April 1960 mit einem Gestelldurchmesser von 5,00 m wieder angeblasen. Der Hochofen 3 war schon 1952 auf 4,5 m erweitert worden.
Der kleinste Hochofen, der Ofen 1 wurde Mitte der 1960er Jahre erneuert.
1971 erfolgte dann die Einstellung der Kupferproduktion in Lübeck. Vier Jahre später wurde die seit 1937 zum Flick-Konzern gehörende Hütte an US-Steel aus Pittsburgh verkauft. 1981 wurden die Hochöfen stillgelegt und die Hütte ging ohne Sozialplan in Konkurs. Die Kokerei in Herrenwyk lief dann noch bis 1990 weiter.
Das Hüttenwerk in Lübeck erzeugte 1959 210.784 t Hämatit- und Spezialroheisen für Gießereien.
Mit Inbetriebnahme des 3 Hochofens in 1960 lag die Kapazität wieder bei 300.000 t/J.
Hochöfen Metallhüttenwerke Lübeck, 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 4,0 m
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,0 m (im Bau)
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 4,5 m

1/72 Alan Wood Steel Co.

In 1965 there were 237 blast furnaces at 72 locations in the U.S. . This series will briefly introduce all of them.

BF 3. American Iron and Steel Institute

Alan Wood Co. in Conshohocken, Pa. was founded in 1929 and was one of the smaller producers.
The company operated two blast furnaces and a coking plant (151 ovens) on the opposite side of the Schuylkill River in Swedeland. “Swede Furnaces” No. 2 & 3 produced pig iron for the upstream open hearth steelworks at Ivy Rock.
The main products were sheet and strip steel. Annual hot rolled capacity was about 1.25 mio. tonnes.
In August 1977 the plant was one of the first in the USA to fall victim to the steel crisis and was closed.
In 1968 a BOF shop had been built, probably one of the most short-lived in the USA.

Alan Wood blast furnaces, Swedeland, 1965.
Blast furnace 2: Hearth diameter 18’0” (5,48 m)
Blast furnace 3: Hearth diameter 18’0” (5,48 m)

In Google Maps.

15/38 Klöcknerwerke, Hütte Bremen

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochofen 4


Die Klöckner Hüttenwerke betrieben ab April 1959 einen Hochofen in ihrem neuen Hüttenwerk in Bremen. Da ursprünglich bis zu acht Öfen in Reihe geplant waren fing man in der Mitte gleich mit dem Hochofen 4 an.
1966 und 1973 kamen noch die deutlich größeren Hochöfen 2 und 3 hinzu. Der Hochofen 4 wurde 1971 auf 8 Meter Gestelldurchmesser erweitert und im März 1979 stillgelegt und abgerissen.
Der Hochofen 4 erzeugte circa 24.000 t Roheisen im Monat.
Hochöfen Klöckner, Bremen, 1959.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,5 m

Bethlehem Steel, Lackawanna


Image shows the Bethlehem Steel Mill in Lackawanna, NY south of Buffalo at the Lake Erie shoreline probably in the late 1960ies.
Foreground shows the 535 coke ovens along the dock, behind are the seven blast furnaces and (right hand side) the open hearth melt shop (35 furnaces).
The background is also attractive:
Right from the centre we can see National Steel’s Hanna Furnaces and far away in the middle Republic Steel’s Buffalo works.

Lackawanna was closed down in 1983.

14/38. Birlenbacher Hütte, Schleifenbaum

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Die 1453 gegründete Birlenbacher Hütte in Geisweid, heute Siegen, stellte 1959 in zwei kleinen Hochöfen kalterblasenes Spezialroheisen her. Dabei wurde der Hochofenwind auf nur circa 300-400° vorerhitzt. In einem nachgeschalteten E-Ofen konnte das Roheisen dann im Duplexbetrieb weiter veredelt werden. Das Eisen ging dann in der Regel an Gießereien.
1971 wurde die Hütte als einer der letzten Kleinbetriebe seiner Art in Deutschland stillgelegt.
Die Birlenbacher Hütte erzeugte 1959 33.741 t Roheisen.
Hochöfen Birlenbacher Hütte, 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 1,92 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 1,92 m.

11/38. Ilseder Hütte AG.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Die Ilseder Hütte verfügte 1959 im Hüttenwerk Ilsede-Peine über 6 Hochöfen von denen in der Regel 5 in Betrieb waren.
Es wurde ausschließlich Thomas-Roheisen für das Stahlwerk in Peine aus minderwertigen Erzen des Salzgittergebiets erzeugt.
1970 fusionierte die Ilseder Hütte mit der Salzgitter Hüttenwerk AG zur Stahlwerke Peine-Salzgitter AG.
Die beiden letzten Hochöfen (4&5) der Hütte wurden im November 1982 und im April 1983 stillgelegt.

Die Ilseder Hütte erzeugte 1959 681.235 t Thomas-Roheisen.
Hochöfen Ilseder Hütte AG, 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 6,0 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,3 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,1 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,1 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,3 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 6,0 m.

Hochofen 4