10/38. Ruhrstahl AG, Henrichshütte.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochofen 3


Bei der Ruhrstahl AG (Tochter der Rheinischen Stahlwerke, Essen) in Hattingen waren 1959 drei Hochöfen in Betrieb.
Allerdings nicht zeitgleich. Im April 1959 wurde der aus dem Jahr 1906 stammende Hochofen 1 stillgesetzt und abgerissen. Im Oktober war dann der neue Hochofen 2 einsatzbereit und produzierte zusammen mit dem Hochofen 3 (Bj. 1939) bis zur Stilllegung der Roheisenerzeugung in Hattingen in 1987.
In den 1970er Jahren wurden die Gestelldurchmesser beider Öfen von 6,0 m auf 7,5 m erweitert. Der Hochofen 3 steht als ältester erhaltener Hochofen des Ruhrgebiets heute unter Denkmalschutz.
Der Hochofen 2 wurde 1990 demontiert und bei der Hunan Valin Xiangtan Iron and Steel Co in Südchina wieder in Betrieb genommen.

Die Henrichshütte erzeugte 1959 261.170 t Stahleisen.
Hochöfen Ruhrstahl AG, Henrichshütte 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,15 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 6,0 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 6,0 m.

9/38. Niederrheinische Hütte AG.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochofen 1

Die Roheisenerzeugung der Niederrheinische Hütte AG wurde zwischen 1955 und 1959 durch den Neubau  der Hochöfen 1 und 3 modernisiert. Der noch von 1937 stammende Ofen 2 konnte im April 1959 stillgelegt werden.
Der Hochofen 3 war mit einem Gestelldurchmesser von 5,5 m, einem Volumen von 725 m³ und einer Profilhöhe (Gestellboden-Gasfang) von 22,25 m der größte Hochofen der NH.
Der Hochofen 1 der NH wurde im August 1965 heruntergefahren und der Ofen 3 als letzter am 23.9.1966 stillgelegt.

Die Niederrheinische Hütte AG  erzeugte 1959 305.365 t Stahleisen.
Hochöfen Niederrheinische Hütte AG 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,5 m.

Stadtarchiv Duisburg

8/38. Hüttenwerke Siegerland. Werk Niederschelden.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Die Hüttenwerke Siegerland AG betrieb 1959 in ihrem Werk Niederschelden zwei Hochöfen. Beide hatten die für das Siegerland typischen geringen Arbeitsvolumen (310 m³). Erzeugt wurde Stahleisen für das Siemens-Martin Stahlwerk in Niederschelden.
1962/63 wurde der Hochofen 1 neu zugestellt und seine Leistung von 6600 auf 9600 Monatstonnen erhöht, der Ofen 2 konnte damit stillgelegt werden.
Im Dezember 1966 stellte die “Charlottenhütte” ihre Roheisenerzeugung dann endgültig ein.
1968 übernahmen die Stahlwerke Südwestfalen (ab 1977 Fried. Krupp Hüttenwerke AG) den Standort.
Im März 1981 wurden auch die Siemens-Martin-Öfen in Niederschelden stillgelegt.

Das Werk Niederschelden erzeugte 1959 112.608 t Stahleisen.
Hochöfen Werk Niederschelden 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 3,2 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 3,2 m.

7/38. Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 5-1

Beim Bochumer Verein waren 1959 vier Hochöfen in Betrieb der fünfte (HO 1) wurde im Januar 1960 nach Neuzustellung wieder angeblasen.
Dieser hatte von 1929 bis 1957 ununterbrochen Roheisen produziert, 3,9 Mio.t, laut BV damals Weltrekord.
Die Öfen wurden über Schrägaufzüge mit Möller und durch eine Hängebahn mit Koks begichtet.
Nach der Übernahme des BV durch die Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG in 1965 wurde die Roheisenerzeugung in Bochum Ende 1967 zurückgefahren und am 4. Juni 1968 der letzte Bochumer Hochofen stillgelegt.
Anschließend wurden die Bochumer Stahlwerke mit Roheisen aus den Rheinhausener Hochöfen versorgt. 10 Torpedopfannen brachten fortan 45.000 t Flüssigeisen im Monat nach Höntrop.

Der Bochumer Verein erzeugte 1959 685.500 t Stahleisen.
Hochöfen Bochumer Verein 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 7,0 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,2 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 6,2 m.

5/38. Rheinische Stahlwerke, Eisenwerke Gelsenkirchen.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Schalker Verein,

Hochöfen 4,3,2,1


Das 1872 gegründete Hüttenwerk in Bulmke-Hüllen betrieb 1959 vier Hochöfen und war die größte Eisengiesserei Europas.
Die Hochöfen 1 und 2 waren 1959 und 1958 erbaut worden und waren mit einer modernen Kippkübelbegichtung ausgestattet.
Die markante Koksbandbrücke zwischen den beiden Öfen wurde 1958 errichtet.
Der Ofen 3 war 1959 der letzte aus dem Bestand der Vorkriegszeit und stand noch unter der alten Kübelbegichtungsanlage.
Der Hochofen 4 war 1952 erneuert worden und wurde 1965 zum größten Giessereihochofen in der BRD ausgebaut. Er wurde nach einem Ofendurchbruch am 5.3.1982 als letzer Hochofen zwischen Duisburg und Dortmund stillgelegt und im April 1983 gesprengt.
Die Gelsenkirchener Hochöfen waren 1959 die einzigen in der BRD in denen Ferro-Silizium (Legierung für den Eisenguß) hergestellt wurde.

Der “Schalker Verein” erzeugte 1959 274.644 t Giessereiroheisen, 38.601 t Ferro-Silizium und 7986 t Stahlroheisen.
Hochöfen Eisenwerke Gelsenkirchen 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 4,8 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,0 m.

4/38. Phoenix-Rheinrohr AG, Werk Ruhrort.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 7&8

Sieben Hochöfen in zwei Gruppen waren 1959 in Ruhrort noch vorhanden.
Die Gruppe 1, der ehem. Hochofenbetrieb des Phoenix, stammte noch aus der Zeit von vor 1926. Diese Öfen wurden Ende der 1960er Jahre stillgelegt und abgerissen.
Bei den Hochöfen der Gruppe 2 handelte es sich um die Öfen der ehem. Rheinischen Stahlwerke.
Der Hochofen 6 wurde 10 Jahre später durch einen Neubau ersetzt und war mit einem Gestelldurchmesser von 11,00 m zeitweise der größte in Europa. Am 9. November 1993 wurde die Roheisenerzeugung in Ruhrort beendet.

Hochöfen Phoenix-Rheinrohr, Werk Ruhrort 1959.

Gruppe 1
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Abgerissen.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,5 m.

Gruppe 2
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 7: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 8: Gestelldurchmesser 7,7 m.
Hochofen 9: Gestelldurchmesser 5,5 m.

1970

3/38. Klöckner-Werke AG, Hütte Haspe.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.
Klöckner-Werke, Hasper-Hütte

Hochofen 2


Die Roheisenerzeugung der Hasper Hütte wurde zwischen 1906 und 1914 in Betrieb genommen. Damit war sie, abgesehen von den Hochöfen der Firma Mannesmann in Huckingen, das jüngste Hochofenwerk im Ruhrgebiet.

1959 war die Hütte eine der wenigen in Deutschland bei der alle Öfen mit einer modernen Kippkübelbegichtung (Skip) ausgerüstet waren.
Der Hochofen 2 wurde 1953 im alten Traggerüst erneuert und der Ofen 1 1959 komplett neuerbaut.
Der Ofen 4 wurde 1965 Jahr stillgelegt und dann abgerissen.
Die restlichen Hochöfen produzierten bis zur endgültigen Stilllegung der Flüssigphase in Haspe im Sommer 1972 weiter. Abriss ab 1974.
Die Hasper Hütte erzeugte 1959 699.677 t Thomas-Roheisen.
Hochöfen Klöckner, Hasper-Hütte 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 6,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,4 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,4 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,4 m.

Hochofen 1

2/38. Mannesmann Hüttenwerke, Duisburg-Huckingen.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochofen 5.
Stadtarchiv, Duisburg.

Das Hochofenwerk der Mannesmann Hüttenwerke AG in Huckingen hatte 1959 fünf Öfen, im Bild ist im Hintergrund der Ofen 5 und vorne die Baustelle (Giesshalle) des Hochofens 6 zu sehen der 1962 in Betrieb genommen wurde. Fortan prägte die Kulisse der drei Hochofenpaare von annähernd gleicher Größe für viele Jahre den Duisburger Süden.
Der freistehende (amerikanische) Huckinger Hochofentyp wurde in den 1920er Jahren zusammen mit der GHH in Oberhausen entwickelt und war in Deutschland einmalig.
“Bei der deutschen Hochofenbauart mit viersäuligem Ofengerüst wird der Ofenpanzer vom Gewicht der Übergichtkonstruktionen befreit. Die aus den Übergichtkonstruktionen resultierenden Lasten werden hier von der Gichtbühne und den vier Pfosten des Ofengerüstes auf das Fundament übertragen. Bei der freistehenden Bauart amerikanischer Prägung ergibt sich das relativ geringste Konstruktionsgewicht. Die Anwendung dieser Bauart hat aber zur Voraussetzung, daß der Ofenpanzer nicht durch allzu viele Ausschnitte geschwächt wird. In Amerika ist aufgrund der dort günstigen Erzverhältnisse der Einbau von Schachtkühlkästen meist nicht erforderlich. Bei Wegfall solcher Einbauten kann zugleich auch auf die entsprechenden Kontrollbühnen am Ofenschacht verzichtet werden.” (aus:Technische Berichte, Gutehoffnungshütte Sterkrade AG,Oberhausen,1962).

Die heutigen Großhochöfen A und B der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann GmbH stehen am Platz der alten Öfen 1&2 und 5&6. Die Hochöfen 3&4 wurden in den 1980er Jahren abgerissen.
Das Mannesmann Hüttenwerk erzeugte 1959 893.659 t Thomas-Roheisen und 339.570 t Stahleisen.
Hochöfen Mannesmann 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,9 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 6,1 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,1 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 7,0 m.

Hochöfen 3&4.
Stadtarchiv Duisburg.

1/38. Hessische Berg- u. Hütten-AG, Wetzlar

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

 

Hochofen 3, 1956

Hessische Berg- u. Hütten-AG, Wetzlar.
1959 waren in der Sophienhütte zwei Hochöfen in Betrieb:
Der Hochofen 1 mit einem Gestelldurchmesser von 3,8 m und der im Mai 1956 angeblasene Hochofen 3 mit einem Gestelldurchmesser von 4,5 m und einem nutzbaren Volumen von 408 m³. Beide wurden über Senkrechtaufzug und Setzkübel begichtet. Der Hochofen 2 wurde erst im Dezember 1962 in Betrieb genommen, zeitgleich wurde der Ofen 1 endgültig stillgelegt.
Die sog. “Berghütte” produzierte 1959 150.450 t Giessereiroheisen.
Die Roheisenerzeugung in Wetzlar wurde am 29.10.1981 beendet.

Hochöfen Wetzlar, 1962

 

 

 

Karte: Niederrheinische Hütte AG, Duisburg, 1964.


Die 1851 gegründete Niederrheinische Hütte die ab 1904 zum integrierten Hüttenwerk ausgebaut worden war spezialisierte sich nach dem 2. Weltkrieg und der Demontage des Blechwalzwerks auf die Herstellung von Drähten und Stabstahl.
Die Roheisenerzeugung wurde zwischen 1955 und 1959 durch den Neubau  der Hochöfen 1 und 3 modernisiert. Der noch von 1937 stammende Ofen 2 konnte 1959 stillgelegt werden. Der Hochofen 3 war mit einem Gestelldurchmesser von 5,5 m, einem Volumen von 725 m³ und einer Profilhöhe (Gestellboden-Gasfang) von 22,25 m der größte Hochofen der NH. 1956 installierte die NH als erstes Hüttenwerk in Deutschland eine Gichtgasturbine zur Erzeugung von Strom und Hochofenwind. Trotzdem belegte die Hütte mit einer Jahresproduktion von circa 400.000 t (1962) nur den 20. Rang unter den deutschen Roheisenerzeugern.
1958 wurde die 1913 erbaute Erzröstanlage mit Handbeschickung (die letzte ihrer Art in Deutschland) durch eine moderne Sinteranlage mit einem 2×30 m Dwight-Loyd Band ersetzt.
1955 übernahm die August-Thyssen-Hütte die Aktienmehrheit der Niederrheinischen Hütte und ab 1958 lieferte die NH Roheisen im Flüssigtransport an das Siemens-Martin-Stahlwerk der ATH.
Nach der Übernahme der Phoenix-Rheinrohr AG durch die ATH in 1964 wurden die Roheisenaktivitäten der Thyssen-Gruppe neu geordnet und auf die Standorte Hamborn, Ruhrort und Meiderich konzentriert.
Der Hochofen 1 der NH wurde daher im August 1965 heruntergefahren und der Ofen 3 als letzter am 23.9.1966 stillgelegt. Die Sinteranlage wurde noch bis Ende der 60er Jahre an die Hüttenwerke Rheinhausen verpachtet.
Das SM-Stahlwerk der NH stammte aus dem Jahr 1906 und wurde bis 1963 mit sieben und danach mit sechs Siemens-Martin-Öfen betrieben. In den 1950er und frühen 1960er Jahren fand eine schrittweise Modernisierung und Umstellung von Generatorgas- auf Ölfeuerung statt. Das SM-Stahlwerk wurde am 5.11.1966 stillgelegt.

1964 betrieb die Niederrheinische Hütte noch sechs Walzstrassen:
Eine Blockstrasse und eine Knüppelstrasse (beide Bj. 1910) zur Erzeugung von Halbzeug im wesentlichen für die eigenen Fertigstrassen.
Die kontinuierlichen Drahtstrassen 2 (Bj. 1930) und 3 (Bj. 1955) und zwei Feineisenstrassen (die 280er und 420er Strassen beide Bj. 1924).
Die 1913 erbaute Drahtstrasse 1 war schon 1963 stillgelegt worden. Mit der Schließung der Flüssigphase der NH wurden 1966 auch die Block- und Knüppelstrasse stillgelegt und das Halbzeug wurde fortan aus dem Thyssenverbund bezogen.
Die Drahtstrasse 2 wurde 1966 stillgesetzt und 1968 durch die neue Drahtstrasse 4 die im Bereich des ehem. Knüppellagers errichtet worden war ersetzt.

1971 fusionierte Thyssen die 1968 übernommene Hüttenwerk Oberhausen AG und die Niederrheinische Hütte zur Thyssen Niederrhein AG. Die Draht- und Feineisenstrassen beider Werke arbeiteten nun im Verbund.
Nach der Stilllegung der Drahtstrasse 3 im Mai 1978 arbeiteten in Hochfeld nur noch die neue Strasse 4 und die beiden Feineisenstrassen.
Die Produktion von Feineisen in Hochfeld wurde 1989 beendet, die Mittelstaffel der 280er Strasse befindet sich heute in der Ausstellung des LWL-Industriemuseums Henrichshütte in Hattingen.
Die Drahtstrasse 4 wurde 1997 an die ISPAT Gruppe verkauft und firmierte seit 2007 unter dem Namen ArcelorMittal Hochfeld GmbH.
2013 wurde die Produktion am Standort der Niederrheinischen Hütte eingestellt und die Walzdrahtfertigung zur neuen einadrigen Strasse nach Ruhrort verlagert.

Vielen Dank an das thyssenkrupp Konzernarchiv und das Stadtarchiv Duisburg für die Unterstützung bei der Erstellung dieser Karte.