Sheet Rolling Mill


Sheet metal has been rolled at the Siegen-Geisweid site since 1846.
VDM-Metals GmbH’s current quarto plate rolling mill was commissioned in 1977 by Stahlwerke Südwestfalen.
For this purpose, a DEMAG cold rolling stand dating from 1954 was converted into a hot rolling mill.
After a fracture in the roll stand the SMS Group replaced it with a new 2.7 m four-high stand in 2013. The drives were taken over.
In Siegen, VDM-Metals rolls high-alloy speciality steels which are mainly produced in ingot casting in Unna and rolled into slabs in Duisburg.
Further images.

Karte: Dortmund-Hörder Hüttenunion, Werk Dortmund, 1957.

DHHU

2,6 Mio. t Rohstahl produzierte die Dortmund-Hörder Hüttenunion 1957 und war damit noch vor Phoenix Rheinrohr und ATH der größte Stahlproduzent Deutschlands. Knapp die Hälfte der Menge (1,2 Mio. t) wurde in zwei Stahlwerken im Werk Dortmund erzeugt.1957 war allerdings auch das Jahr der letzen großen Investition an diesem Standort. Im Mai wurde die neue halbkontinuierliche Mitteleisenstrasse (Walzwerk 2 neu, die grüne Halle hinter der Hauptverwaltung) in Betrieb genommen. Fünf ältere Walzwerke, drei in Dortmund und zwei im Werk Hörde, konnten durch die neue Straße ersetzt werden. Die Profilstahlproduktion wurde nun am Standort Dortmund konzentriert während in Hörde Halbzeug und Grobblech gewalzt wurden.

Trotz der verkehrsgünstigen Lage am Hafen mit eigener Sinteranlage wurde die räumliche Enge am Standort Dortmund zunehmend zum Problem.
In der Schnittfläche zwischen den ehem. Köln-Mindener und Bergisch-Märkischen  Eisenbahnen gelegen mußte das Hochofenwerk auf  kleinstem Raum arbeiten.
Die gleichzeitige Beschickung der Hochöfen über eine Elektrohängebahn, eine Seilbahn und Schrägaufzüge war kompliziert, teuer und in Deutschland vermutlich einmalig. Mit der Entscheidung der DHHU ihr neues Blasstahlwerk (LDAC) in Hörde zu bauen waren auch die Weichen für eine Stilllegung der fünf Dortmunder Hochöfen gestellt.
Ab Juli 1962 wurde nur noch im 3-Ofen Betrieb produziert und am 30.9.1963 ist die Roheisenproduktion im Werk Dortmund endgültig beendet worden. Auch der Betrieb des Thomasstahlwerks machte nun keinen Sinn mehr und es wurde zum 31.10.1963 stillgelegt.
Nach der Fusion mit der Hoesch AG 1966 wurden am Standort Dortmund zwei weitere Profilwalzwerke geschlossen und das Werk firmierte nun unter dem Namen Hoesch Hüttenwerke AG, Werk Union.
In den 1970er Jahren waren dann noch drei Walzwerke und das Siemens-Martin Stahlwerk aktiv (nun SM 1).
Die Mitteleisenstraße aus dem Jahr 1957 und das SM-Stahlwerk wurden 1981 geschlossen.
Ironie der Industriegeschichte war nun, daß von den 14 Walzstrassen die die DHHU Mitte der
1950er Jahre noch in Betrieb hatte nach der Stilllegung der Grobblechproduktion in Hörde 1982 nur zwei der ältesten überlebt  hatten. Die Blockstrasse und das Walzwerk 1 (schwere Profilstrasse) im Werk Union.

Am  17.12.2015 wurden auch sie stillgelegt.

Dank an das thyssenkrupp Konzernarchiv und das Stadtarchiv Dortmund für die Unterstützung bei der Erstellung dieser Karte.

 

 

British Steel Ltd.

former Tata Steel, Corus, British Steel Corp., Appleby Frodingham is on the verge of collapse.
Talks with the government on rescuing the steel group failed on Wednesday.
British Steel is owned by private equity group Greybull Capital, main products are rails.
According to Greybull shrinking orders due to Brexit-related issues and  difficult market conditions are to blame for the financial problems.

Blast furnaces Victoria, Anne, Bess and Mary.

DHHU 15000 t forging press.


At the end of the 2nd World War, the two largest forging presses in the world were located in the Ruhr area in Germany.
One, a 15000 ton 3-cylinder steam press, was located at Krupp in Essen and had also been built there in 1928.
The other was a 15000 ton 2-cylinder compressed air press built by Kreuser-Wagner in Dortmund.
This press was installed in 1932 at Dortmund-Hörder Hüttenunion.
The Krupp press went as reparation to Yugoslavia where it was later scrapped.
The DHHU press was dismantled in 1951 and sent to England where it was never rebuilt either.

With the help of an ancient plan I was able to locate the exact position of this press on the former Union site by now.

Klöckner’s first blast furnace in Bremen

Hochofen 4 Klöckner, Bremen was put into operation 60 years ago in April 1959.
Blast furnace 4 had a hearth diameter of 6,5 m and was meant to be the first out of 8 furnaces originally planned.
The beginning of integrated steel making in Bremen already marked the end of iron production in Klöckner’s Haspe and Georgsmarienhütte works in the long term.

Blast furnace 4 was finally closed down in March 1979.