Maxhütte OBM steel plant under demolition.

2001

Probably the last chance, after the demolition of the LD steel plant of Henrichshütte in Hattingen, to preserve a converter steel plant in Germany is wasted.
The OBM (Oxygen-Bodenblasen-Maxhütte) melt shop in Sulzbach-Rosenberg, built in 1974, with it’s three bottom blowing 65 t converters and the 1200 t hot metal mixer is under demoltion and will soon be gone:
VIDEO Bayrischer Rundfunk.

5/38. Rheinische Stahlwerke, Eisenwerke Gelsenkirchen.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Schalker Verein,

Hochöfen 4,3,2,1


Das 1872 gegründete Hüttenwerk in Bulmke-Hüllen betrieb 1959 vier Hochöfen und war die größte Eisengiesserei Europas.
Die Hochöfen 1 und 2 waren 1959 und 1958 erbaut worden und waren mit einer modernen Kippkübelbegichtung ausgestattet.
Die markante Koksbandbrücke zwischen den beiden Öfen wurde 1958 errichtet.
Der Ofen 3 war 1959 der letzte aus dem Bestand der Vorkriegszeit und stand noch unter der alten Kübelbegichtungsanlage.
Der Hochofen 4 war 1952 erneuert worden und wurde 1965 zum größten Giessereihochofen in der BRD ausgebaut. Er wurde nach einem Ofendurchbruch am 5.3.1982 als letzer Hochofen zwischen Duisburg und Dortmund stillgelegt und im April 1983 gesprengt.
Die Gelsenkirchener Hochöfen waren 1959 die einzigen in der BRD in denen Ferro-Silizium (Legierung für den Eisenguß) hergestellt wurde.

Der “Schalker Verein” erzeugte 1959 274.644 t Giessereiroheisen, 38.601 t Ferro-Silizium und 7986 t Stahlroheisen.
Hochöfen Eisenwerke Gelsenkirchen 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 4,8 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,0 m.

Hand Rolling

Probably one of the last out of the many small Sheffield based rolling mills. The Little Matlock Rolling Mill in Sheffield, England was built in 1864 then driven by the water power of the Loxley River.
In 1957 an electric motor replaced the water wheel (which is still there).
The mill was later owned by Barworth Flockton Ltd and in 1997 it was taken over by Firth Rixson Ltd.
After a two year closure Pro-Roll Ltd took the site over in 2001 and saved the rolling mill from demolition.
Pro-Roll Ltd today hand rolls bars in small lots and from speciality alloys.
stahlseite.de
www.stahlseite.de

4/38. Phoenix-Rheinrohr AG, Werk Ruhrort.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochöfen 7&8

Sieben Hochöfen in zwei Gruppen waren 1959 in Ruhrort noch vorhanden.
Die Gruppe 1, der ehem. Hochofenbetrieb des Phoenix, stammte noch aus der Zeit von vor 1926. Diese Öfen wurden Ende der 1960er Jahre stillgelegt und abgerissen.
Bei den Hochöfen der Gruppe 2 handelte es sich um die Öfen der ehem. Rheinischen Stahlwerke.
Der Hochofen 6 wurde 10 Jahre später durch einen Neubau ersetzt und war mit einem Gestelldurchmesser von 11,00 m zeitweise der größte in Europa. Am 9. November 1993 wurde die Roheisenerzeugung in Ruhrort beendet.

Hochöfen Phoenix-Rheinrohr, Werk Ruhrort 1959.

Gruppe 1
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Abgerissen.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,5 m.

Gruppe 2
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 6: Gestelldurchmesser 5,0 m.
Hochofen 7: Gestelldurchmesser 7,5 m.
Hochofen 8: Gestelldurchmesser 7,7 m.
Hochofen 9: Gestelldurchmesser 5,5 m.

1970

DHHU Werbung, 1964


Während Werbung heute, auch in der Stahlindustrie, produktorientiert gestaltet wird ging es der Dortmund-Hörder Hüttenunion 1964 noch im Wesentlichen darum ihre Anlagenkapazitäten hervorzuheben.

3/38. Klöckner-Werke AG, Hütte Haspe.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.
Klöckner-Werke, Hasper-Hütte

Hochofen 2


Die Roheisenerzeugung der Hasper Hütte wurde zwischen 1906 und 1914 in Betrieb genommen. Damit war sie, abgesehen von den Hochöfen der Firma Mannesmann in Huckingen, das jüngste Hochofenwerk im Ruhrgebiet.

1959 war die Hütte eine der wenigen in Deutschland bei der alle Öfen mit einer modernen Kippkübelbegichtung (Skip) ausgerüstet waren.
Der Hochofen 2 wurde 1953 im alten Traggerüst erneuert und der Ofen 1 1959 komplett neuerbaut.
Der Ofen 4 wurde 1965 Jahr stillgelegt und dann abgerissen.
Die restlichen Hochöfen produzierten bis zur endgültigen Stilllegung der Flüssigphase in Haspe im Sommer 1972 weiter. Abriss ab 1974.
Die Hasper Hütte erzeugte 1959 699.677 t Thomas-Roheisen.
Hochöfen Klöckner, Hasper-Hütte 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 6,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,4 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 5,4 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 5,4 m.

Hochofen 1

Bottle Cars In Vitkovice


The Vitkovice steel works were founded in 1828 by the Archduke Rudolf von Österreich called the Rudolf Ironworks (Rudolfshütte).The first coke fired blast furnace was commissioned in 1836.
In 1843 the Viennese banker Salomon Mayer Rothschild bought the site.
A Bessemer steel making shop was installed in 1864. From 1874 on the company was called Vitkovice Mining & Iron Corporation (Witkowitzer Bergbau- und Hüttengewerkschaft).
In 1909 a new melt shop including Talbot and open hearth furnaces was built. The company developed into a leading suplier of heavy machinery and steel constructions in Europe. During the German occupation the works became part of the Reichswerke Hermann Göring. In 1945 the site was nationalised by the Czechoslowakian government and now called Vítkovicke zelezarny Klement Gottwald (VZKG).
In 1967 the Talbot furnaces were shut down and replaced with tandem furnaces.The 3,5 meter heavy plate mill was launched in 1972.
The first bottom blowing oxygen converter (72 tons) was commissioned in 1982 and a second vessel with combined blowing followed in 1991. The Tandem furnaces were shut down in 1993. The last blast furnace was closed down in 1998
and in 2005 the steel making and rolling activities were sold to the Russian Evraz group.
Steel making was closed down in September 2015.

2/38. Mannesmann Hüttenwerke, Duisburg-Huckingen.

1959 gab es in der Bundesrepublik Deutschland noch 156 Hochöfen an 38 Standorten. Alle Standorte und alle Hochöfen sollen in dieser Serie im Kurzportrait vorgestellt werden.

Hochofen 5.
Stadtarchiv, Duisburg.

Das Hochofenwerk der Mannesmann Hüttenwerke AG in Huckingen hatte 1959 fünf Öfen, im Bild ist im Hintergrund der Ofen 5 und vorne die Baustelle (Giesshalle) des Hochofens 6 zu sehen der 1962 in Betrieb genommen wurde. Fortan prägte die Kulisse der drei Hochofenpaare von annähernd gleicher Größe für viele Jahre den Duisburger Süden.
Der freistehende (amerikanische) Huckinger Hochofentyp wurde in den 1920er Jahren zusammen mit der GHH in Oberhausen entwickelt und war in Deutschland einmalig.
“Bei der deutschen Hochofenbauart mit viersäuligem Ofengerüst wird der Ofenpanzer vom Gewicht der Übergichtkonstruktionen befreit. Die aus den Übergichtkonstruktionen resultierenden Lasten werden hier von der Gichtbühne und den vier Pfosten des Ofengerüstes auf das Fundament übertragen. Bei der freistehenden Bauart amerikanischer Prägung ergibt sich das relativ geringste Konstruktionsgewicht. Die Anwendung dieser Bauart hat aber zur Voraussetzung, daß der Ofenpanzer nicht durch allzu viele Ausschnitte geschwächt wird. In Amerika ist aufgrund der dort günstigen Erzverhältnisse der Einbau von Schachtkühlkästen meist nicht erforderlich. Bei Wegfall solcher Einbauten kann zugleich auch auf die entsprechenden Kontrollbühnen am Ofenschacht verzichtet werden.” (aus:Technische Berichte, Gutehoffnungshütte Sterkrade AG,Oberhausen,1962).

Die heutigen Großhochöfen A und B der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann GmbH stehen am Platz der alten Öfen 1&2 und 5&6. Die Hochöfen 3&4 wurden in den 1980er Jahren abgerissen.
Das Mannesmann Hüttenwerk erzeugte 1959 893.659 t Thomas-Roheisen und 339.570 t Stahleisen.
Hochöfen Mannesmann 1959.
Hochofen 1: Gestelldurchmesser 5,5 m.
Hochofen 2: Gestelldurchmesser 5,9 m.
Hochofen 3: Gestelldurchmesser 6,1 m.
Hochofen 4: Gestelldurchmesser 6,1 m.
Hochofen 5: Gestelldurchmesser 7,0 m.

Hochöfen 3&4.
Stadtarchiv Duisburg.