6/72 Bethlehem Steel Co. , Bethlehem Plant.

In 1965 there were 237 blast furnaces at 72 locations in the U.S. . This series will briefly introduce all of them.

Blast Furnaces B,C,D,E

Founded in 1857, Bethlehem Steel Co. was the second largest steel producer in North America after U.S. Steel in the 1960s.
The main plant was located in Bethlehem, Pennsylvania.
In 1965, a coking plant with 453 furnaces, 5 blast furnaces, 27 open-hearth furnaces and an electric steel plant were in operation there.

Long products, like bars and structurals, were produced in various rolling mills. The steel beams were famous.
There was also a large forge.

In December 1968 a BOF shop with two 270 t vessels was put into operation.
Iron and steel production in Bethlehem was shut down in November 1995, six years later Bethlehem Steel was bankrupt.

Bethlehem Steel blast furnaces, Bethlehem, 1965.
Blast furnace A: Hearth diameter 21’6″ (6.55 m)
Blast furnace B: Hearth diameter 28’9″ (8.76 m)
Blast furnace C: Hearth diameter 27’11” (8.50 m)
Blast furnace D: Hearth diameter 28’9″ (8.76 m)
Blast furnace E: Hearth diameter 24’0″ (7.31 m)

 

 

How it all began.


In the mid-1980s, my old Ford Granada brought me to Liège, among other places, as the outcome of a short but intense groundhopper career.
Behind the infamous Hell Side of Standard Liege you could see the blast furnaces B and 5 of Cockerill-Sambre and I decided to take a closer look at them again, which unfortunately would take me more than 10 years.

Forges de La Providence

Plan de Forges de La Providence, Marchienne

Forges de La Providence, 1964

Mit den 1836 gegründeten Forges de la Providence komplettiert sich nun meine Kartierung der Hüttenwerke im Tal der Sambre.
La Providence war 1964 mit einer Jahresproduktion von 846.000 t der zweitgrößte Stahlerzeuger im Bassin von Charleroi und der viertgrößte in Belgien.

Forges de La Providence

1964

Neben dem Hüttenwerk in Marchienne-au-Pont gehörten zum Konzern noch zwei Standorte in Frankreich; Die Hütte in Réhon bei Longwy und das Edelstahlwerk in Hautmont bei Maubeuge.

Agglomeration La Providence

Sinteranlage

Nördlich des Kanals Brüssel-Charleroi war 1958 eine Sinteranlage mit zunächst einem Sinterband errichtet worden, 1963 ging ein zweites Band in Betrieb.
Nach Stilllegung der alten Kokerei (92 Öfen) die westlich der Rue de la Docherie gestanden hatte war die neue Kokerei (Bj. 1934, 50 Koppers-Öfen) 1952 um zwei Batterien mit je 26 Coppée-Öfen erweitert worden.

Cokerie Marchienne

Kokerei

1964 existierten am Standort in Charleroi noch zwei Hochofenanlagen. Die ältere Anlage in Marchienne mit den Hochöfen 1 und 2 und das neuere Werk weiter östlich in Dampremy mit den Öfen 3-6. Nach der Inbetriebnahme des komplett neu erbauten Hochofens 5 im September 1964 konnte die Roheisenerzeugung auf den Standort Dampremy konzentriert werden und die alte Anlage in Marchienne wurde stillgelegt, der Hochofen 4 stand fortan in Reserve.

 

Haute fourneau 5 Marchienne

Hochofen 5

Das Thomasstahlwerk arbeitete mit fünf 35 t Konvertern und zwei Mischern (300 t, 1000 t).
1965 wurde die Konverterhalle nach Osten hin verlängert und dort ein sechster 35 t Konverter eingebaut der sowohl nach dem schwedischen Kaldo- als auch nach dem LD-Verfahren Stahl erzeugen konnte. Gleichzeitig ersetzte man die beiden alten Roheisenmischer durch zwei neue 1500 t Aggregate.
Darüber hinaus existierte ein Elektrostahlwerk mit einem 34 t Lichtbogenofen.
Unmittelbar neben dem Stahlwerk lagen die schweren Walzstrassen; Das Blockwalzwerk, die 900er Strasse und die neue 850er Strasse welche 1964 noch durch ein Universalwalzgerüst zur Herstellung von Stahlträgern erweitert wurde.
Die übrigen Walzwerke zur Erzeugung von Drähten, Stabstahl und Profilen befanden sich nördlich der Rue des Réunis.

Hochöfen Marchienne

Archives Ville de Charleroi – photothèque

1966 Übernahme durch Cockerill-Ougrée aus Lüttich.
1971 wurde in der Halle der demontierten Drahtstrasse (Walzwerk 4) ein neues 13-gerüstiges Mittelstahlwalzwerk (600er Strasse) in Betrieb genommen. Die von der Schloemann AG, Düsseldorf gebaute Strasse konnte als erste in Europa auch Träger kontinuierlich walzen.
Auf Ostseite der Kokerei wurde 1972 durch den Essener Kokereibauer Didier eine vierte Ofenbatterie installiert (20 Koksöfen).
1972 installierte man im Stahlwerk einen zweiten 60 t Kaldo-Konverter und 1974 erfolgte der Umbau der Thomas-Konverter auf das OBM-Verfahren.
Die Walzwerke 500 und 5 wurden Anfang der 1970er Jahre stillgelegt und die 1930 gebaute 325er Strasse zu einem 16-gerüstigen kontinuierlichen Stabstahlwalzwerk umgebaut.

la providence converter kaldo

Kaldo-Konverter

1976 Stilllegung Hochofen 3.
Nach der Fusion mit dem benachbarten Stahlerzeuger TMM zu Thy-Marcinelle & Providence in 1979 und dem vorübergehenden Abschied aus dem Cockerill-Verbund wurde die Stahlproduktion in das neue OBM-Stahlwerk in Marcinelle verlagert. 1979 kam es daher zur Stilllegung der OBM-Konverter in Marchienne und ein Jahr später schloss man das benachbarte Kaldo-Stahlwerk. 1980 dann die Übernahme durch Hainaut-Sambre und 1981 Fusion mit Cockerill zu Cockerill-Sambre (CS).
CS legte noch im gleichen Jahr die Sinteranlage und den Hochofen 6 still und stellte 1984 die Produktion auf den schweren Walzstrassen (Block, 900er, 850er) ein.
1985 waren auf dem alten Providence Gelände nur noch die Kokerei, der Hochofen 5 und die 600er Mittelstahlstrasse aktiv.
Im Zuge der vom CS Vorstandsvorsitzenden Jean Gandois vorangetriebenen Konzentration der Produktion auf Flachprodukte wurden die Drahtstrassen Valfil in Seraing und T 300 in Dampremy entweder stillgelegt oder verkauft.
Das 600er Walzwerk in Marchienne verarbeitete von 1989 bis 1994 Vormaterial von ARBED aus Luxemburg in Lohnwalzung. Im Dezember 1994 beendete Cockerill-Sambre die Produktion von Langprodukten, die 600er Strasse wurde anschließend nach Süd-Korea verkauft.
Im Februar 1996; Stilllegung Hochofen 5 dessen Kapazität im März des gleichen Jahres durch das neue Elektrostahlwerk in Marcinelle übernommen wurde.
Als letzten Betriebsteil auf dem ehem. Providence-Gelände legte man im Januar 2008 die Kokerei still.
1965 waren am Standort noch 4800 Mitarbeiter beschäftigt am Ende waren es noch 183.

Servola Blast Furnace shut down.

Trieste Blast furnaces

Blast furnaces 3&2

Blast furnace 3 of the Trieste, Italy ironworks was shut down on 9.4. . Furnace 2 has been idled since 2009.
The Trieste Ironworks has been producing iron since 1897 and was a company of many names, e.g. :
 Krainische Industrie Gesellschaft,
 Società Altiforni e Acciaierie della Venezia Giulia,
 ILVA,
 Italsider,
 Attività Industriali Triestine,
 Altiforni e Ferriere di Servola,
 Lucchini,
 Severstal,
 Arvedi.
Blast furnace 2 was built by DEMAG from Germany in 1963 with a hearth diameter of 5,3 m. Furnace 3 was largely identical in construction. Both were considered to be ultra-modern with their belt charging system and bell-less top.
Servola blast furnaces

 

TKS legt Giesswalzanlage still.

ThyssenKrupp GiesswalzanlageAnläßlich ihres 20-jährigen Jubiläums wurde die GWA noch als weitsichtige und lohnende Investition bezeichnet, nun aber, nur ein Jahr später, wird sie stillgelegt.
Als die GWA im April 1999 in Betrieb genommen wurde war sie die erste Anlage ihrer Art in einem integrierten Hüttenwerk weltweit.
Offenbar hat sich die Erzeugung von Breitband in einer Hitze in diesem Rahmen aber nicht bewährt denn Thyssen-Krupp Steel kündigt an die Anlage zu einer Warmbreitbandstrasse klassischer Bauart umzubauen.

Socialist Experiments

Weirton Steel Hard Hat
In the heartlands of the USA, of all places, a social (some spoke of a socialist) experiment in the steel industry took place in 1984.
The workers of the Weirton steelworks in West Virginia took over 100 % of their mill from the National Steel Comp. .
It now was the only integrated steel mill in the western hemisphere that was employee owned.
The Employee Stock Option Plan (ESOP) was ment to save 8000 jobs in Weirton.
Although the mill initially became profitable again, the plan failed in the end.
In 2003 Weirton Steel went bankrupt and was sold to ISG for only $237 million in 2004.
With the exception of one cold rolling mill, owned by ArcelorMittal, the plant has been shut down and is currently being demolished.
I visited the site in 2004 and was allowed to take this hard hat with me as a reminder of the good old socialist times.
Weirton Steel